Montag, 27. Februar 2017

[Rezension] Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen


Titel: Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen
Originaltitel: A Court of Thorns and Roses
Autorin: Sarah J. Maas
Verlag: dtv
Format: Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
Preis: 18,95€
Seitenanzahl: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. Februar 2017




Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.
Als die junge Jägerin Feyre im Wald einen Wolf tötet, erscheint eine furchteinflößende Kreatur und verlangt Wiedergutmachung. Feyre wird nach Prythian verschleppt, in das Reich der Fae, das sie bisher nur aus Legenden kannte. Und sie entdeckt, dass ihr Entführer Tamlin ist, ein Prinz der Fae, der über den Frühlingshof herrscht. Gefangen an seinem Hof merkt Feyre bald, dass ihre Gefühle sich Tamlin gegenüber ändern. Aus kaltem Hass wird Leidenschaft, und keine Warnung, keine Legende, die sie je über die trügerisch schönen, mächtigen Fae gehört hat, kann das ändern. Doch was Feyfre nicht weiß: Tamlin ist verflucht, an seinem Schicksal hängt das Geschick des gesamten Reichs, und wenn es Feyre nicht gelingt, den Fluch zu brechen, sind Menschen und Fae für immer verloren...


»Der Wald war ein Irrgarten aus Schnee und Eis.«

»Ich war so leicht wie eine Pusteblume, und er war der Wind, der mich aufwirbelte.«


Der Einstieg ins Buch war okay. Ich brauche immer ein paar Seiten, ehe ich richtig ins Buch reinkomme, aber ich denke, das ist ganz normal. Es ist eben nicht unsere Welt. Da muss man sich erst reinfinden und sich entführen lassen und das hat Sarah J. Maas geschafft. Sie hat mich in Feyres Welt entführt. Zuerst in ihre alte Hütte und später nach Prythian - das Land der Faes.

Feyre ist eine Kämpfernatur. Sie opfert sich für andere Menschen - für ihre Familie. Nur durch sie leben sie überhaupt noch und als sie entführt wird, macht sie sich immernoch nur Sorgen um ihre Familie, die es nicht einmal verdient hatte. Sie waren selbstsüchtig und gemein.
Ich mochte Feyre sehr gern. Sie ist so stark und dennoch erlaubt sie sich schwache Momente. Das macht sie für mich zu einer sehr symphatischen Protagonistin

Ihre Familie, bestehend aus ihren zwei Schwestern und ihrem Vater, waren wie oben bereits erwähnt echt gemein und hielten Feyre für selbstverständlich. Im Laufe der Geschichte erfährt man noch einige interessante Dinge über sie, was es zumindest ein klein wenig besser macht. 

Den Frühlingshof in Prythian stelle ich mir traumhaft vor - mit all den maskierten Faes. Tamlin und Lucien sind bezaubernd. Lucien mochte ich noch einen Hauch mehr, aber meine Nummer 1 kam erst viel später dazu: Rhysand - der High Lord vom Hof der Nacht. Ein sehr interessanter Charakter, der mehr bietet als man zuerst ahnt.
Die Karte in dem Buch gefällt mir richtig gut und zeigt Prythian, Hybern und das kleine Stück Land der Menschen. Ich konnte es mir so noch besser vorstellen.

Sarah J. Maas Schreibstil ist nicht gewöhnlich. Ich fand ihn an manchen Stellen etwas .. anspruchsvoller. Ich kann nicht einmal sagen, weshalb. Aber so empfand ich es. Nichtsdestotrotz schreibt die Autorin mitreißend. Sehr detailreich. Sehr bildhaft.
Die Geschichte ist sehr ruhig - was in keinem Fall negativ gemeint ist, im Gegenteil, mir gefiel es sehr. Trotz dieser gewissen Ruhe ist sie durchweg spannend und hat natürlich auch ihre Höhepunkte an Spannung, besonders im letzten Drittel.
Ich fand es richtig gut, dass es sich über Monate abgespielt hat und Feyre und Tamlin sich daher sehr langsam angenähert haben. 

Das Ende war klasse. Kein richtiger Cliffhänger, aber doch neugierig machend auf mehr. Ich bin somit schon voller Vorfreude auf Band 2.

Aufgrund der Tatsache, dass dieses Buch für mich ein absoluter Cover und Spontankaufwar, finde ich es natürlich den Obermegawahnsinn! Der durchsichtige Schutzumschlag, der dass Buch vervollständigt ist mal eine richtig coole Idee, die mir sehr gefällt. 

Das Reich der sieben Höfe hat mich wirklich in seinen Bann gezogen und mich nicht mehr losgelassen. Es versprüht Magie, Fantasie und Liebe
Sarah J. Maas hat mich mit ihrem detailreichen und bildhaften Schreibstil definitiv überzeugen können. 

Ich bin rundum begeistert von der Geschichte. Diese gewisse Ruhe, die sich durch das ganze Buch zieht, war für mich ein weiteres Highlight, denn das macht es anders. Ich fand es einfach großartig.

Magisch. Geheimnisvoll. Düster. 

Sarah J. Maas wuchs in Manhattan auf und lebt seit einiger Zeit mit Mann und Hund in Pennsylvania. Bereits mit dem ersten Entwurf zu ›Throne of Glass‹ sorgte sie für Furore: Mit 16 veröffentlichte sie ›Queen of Glass‹ (so der damalige Titel) auf einem Online-Forum für Autoren und initiierte damit eines der frühesten Online-Phänomene weltweit.

1 Kommentar:

  1. Huhu,

    Das freut mich so sehr, dass dir das Buch auch so gefallen hat. Ich war auch richtig hin und weg und finde das Buch hat seinem Hype richtig verdient. Absolut ein Jahres-Highlight.


    Lg

    Steffi

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